Italien
Italien nimmt Maut streckenbezogen: Ticket ziehen, am Ende zahlen. Die eigentliche Kostenfalle sind aber die Innenstädte.
Wie schnell Sie fahren dürfen
Das Wichtigste auf einen Blick
Autobahngebühr
Streckenmaut. Ticket bei der Auffahrt ziehen, bei der Abfahrt zahlen. Karte, bar oder Telepass.
Mautklasse
Nach Achszahl und Höhe über der Vorderachse. Wohnmobile und Gespanne landen meist in Klasse B oder höher.
Promillegrenze
0,5 – 0,0 für Fahranfänger und unter 21 Jahren
Pflichtausrüstung
Warnweste, Warndreieck. Weste anlegen, bevor Sie außerorts aussteigen.
Licht
Außerorts ganzjährig Abblendlicht
ZTL – die teuerste Falle Italiens
Fast jede historische Innenstadt hat eine Zona a Traffico Limitato. Die Einfahrt ist kameraüberwacht und ohne Genehmigung kostenpflichtig – pro Durchfahrt, und die Bescheide kommen Monate später.
Navigationsgeräte führen zuverlässig hinein. Achten Sie auf das runde Schild mit rotem Rand und der Aufschrift ZTL sowie auf die Kamerabügel. Parken Sie außerhalb und gehen Sie die letzten Meter.
Mit einem Wohnmobil oder Gespann hat man in einer ZTL ohnehin nichts verloren.
Tempolimits ernst nehmen
80 km/h auf der Autobahn sind für ein Gespann in Italien bindend, nicht als Empfehlung gemeint. Kontrolliert wird über Abschnittskontrollen (Tutor), gegen die kein Bremsen vor der Kamera hilft.
Freies Stehen
Das Übernachten außerhalb von Camping- und Stellplätzen ist vielerorts untersagt, an der Küste besonders konsequent kontrolliert. Nutzen Sie die zahlreichen Aree di sosta.
Vor der Abfahrt
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ZTL meiden, außerhalb parken
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Mautticket nicht verlieren
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80 km/h mit Gespann einhalten